Ich glaube an ein besseres Morgen


Die Welt in der wir leben ist eigentlich gut. Es gibt an die 12.000 verschiedenen Berufe, die man ausüben kann und Bildung in so vielen Richtungen. Genug um seine Neigung, seine Lebenserfüllung gut leben zu können. Und dennoch, ich bin nicht wirklich glücklich, dass dann alles nur anhand von Geld bemessen werden soll. An Geld. Ich will mich mehr und mehr lösen vom Kapitalismus. Was ist Messen überhaupt? Wie messen Sie? Ich versuche mich da an die Bibel zu halten. „Das was wir säen, ernten wir.“ Wir alle, so denke ich, müssen etwas Grundlegendes richtig gemacht haben im Leben, um als solche Geschöpfe, wie wir Menschen es sind, geboren worden zu sein. Was macht uns glücklich? Ist es der Gehaltsscheck? Die netten Kollegen? Die Erfüllung im Beruf? Ein Freund oder eine Freundin? Familie? Unsere Hobbies? Da ich ein Wesen bin, das sich Mensch nennt, möchte ich auch Menschlichkeit leben. Ich möchte konstruktiv sein. Schaffen, Erschaffen, Gutes bewirken, mich mitteilen, mich im Wir wiederfinden, die Welt zu einem besseren Ort machen und zufrieden sein. Ich denke, wir sind unter anderem auf der Suche nach uns selber in diesem Leben hier.

Ich denke gerade an einen Morgen ohne Sorgen. Aber ich kann mir selten ein Wochenende genehmigen, in dem ich nicht unruhig bin. Einem Wochenende, an dem ich auch an Menschen denke, denen es nicht so gut geht. Wie fühlen Sie? Sich? Andere? Zuletzt habe ich eine Petition unterschrieben, dass endlich ein besserer Umgang mit Flüchtlingen gemacht wird. Es stimmt mich noch mit Trauer, dass es Menschen gibt, denen es nicht so gut geht. Es stimmt mich auch traurig, dass noch immer pauschaliert wird. Wann beginnen die Menschen endlich, den Menschen an sich zu sehen? Ich bin froh um meine „Reinigungsphase“, die ich hinter mich gebracht habe und ich versuche sie auch weiter zu leben. Aber es verwundert mich sehr, dass viele Menschen noch immer vorurteilen. Ich bin froh, dass ich nun gefestigter bin in meinen Werten. Werte, die eigentlich schon alt sind. Biblisch. Eigentlich beginne ich erst jetzt so richtig, dem Herrn zu dienen. Wie dient man dem Herrn richtig? Mein Leben lässt mich kreisen. Immer und immer wieder um die Liebe. Sie zu lernen, Sie zu leben ist, so denke ich, ist sehr wichtig im Leben.

Ich persönlich glaube an ein besseres Morgen. Ja ich glaube an die Menschheit. Der Mensch an sich kann so viel. Ich denke wir sind weit unter unseren wahren Kapazitäten. Jetzt nicht in zeitlicher Hinsicht. Das meine ich nicht. Ich meine die „Kapazität“, Mensch zu sein. Ich denke wir müssen uns einfach klar werden, was wir an Gutem bewirken können. Gut erweckt gut und ich glaube daran, das jeder Mensch einen guten Kern hat.

Ich schreibe Ihnen mit lachendem aber auch mit weinendem Auge. In meinem Reinigungsprozess musste ich des öfteren weinen bei der einen oder anderen Schlagzeile. Aber auch Weinen kann gesundend sein. Stehen wir mehr und mehr für Menschlichkeit ein. Stehen wir für den Frieden ein. Für ein gutes Miteinander.

Ich freue mich auch hier über Anregungen, Lob und konstruktive Kritik.

Liebe Grüße Thomas Winterbacher, Buchautor

Prüfet Alles und das Gute behaltet.

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