Kundenmeinung Aiptek PocketCinema V150W


Ich habe mir vor kurzem den Aiptek PocketCinema V150W gekauft, obwohl im Netz leider noch keine wirklichen Kundenmeinungen für mich zu finden waren. Ich vertraute hier auf Ausstellungsvideos, die ich mir ansehen konnte und auf Meinungen von „ähnlichen“ Produkten.
Die Lieferung war prompt. Die Verpackung war in Ordnung und der Versand brachte mir den Micro Beamer unversehrt.
Am Anfang war ich noch skeptisch in Bezug auf die Lumenanzahl, die bei diesem Beamer nur 100 ausmachen, war aber dann als ich den Beamer auspackte und nach kurzem Einlesen in die Bedienungsanleitung einschaltete, begeistert, dass man doch auch am Tag was zu sehen bekommt, wenn die Lichteinstrahlung nicht direkt und zu stark ist.
Ist man ein wenig technikversiert, erklärt sich das Produkt von selbst, es gibt aber auch eine kleine Bedienungsanleitung, die man sich lesen sollte.

Was spricht nun für den Microbeamer?

Sicher die Handlichkeit, die Leichtigkeit und die Größe. Der Beamer passt fasst in eine Jackentasche, aber auf alle Fälle in jeden Rucksack oder Tragetasche. Übrigens wird auch ein kleines Täschchen mitgeliefert und mitgeliefert wird auch jede Menge an unterschiedlichen Kabeln, die man gut verwenden kann.

Der Beamer unterstützt auch WLAN. So kann man bis zu 4 Geräte (Laptops, PCs, Macs, Tablets, iPads, Smartphones, iPhones,…) per Software bzw. Apps mit dem Beamer verbinden, die ganze Sache mit dem verbinden dauert auch nicht wirklich lange. Positiv hervorzuheben ist da auch noch die Tatsache, dass man einerseits ein WLAN (auch gesichert möglich) mit dem Beamer an sich betreiben kann und gleichzeigt sich noch in ein anderes WLAN mit dem Beamer anmelden kann, damit zum Beispiel internetlose Geräte, die am Beamer hängen, mit Internet gespeist werden können.

Super ist auch die rasche Präsentationsmöglichkeit mit der App und Software EZ View. Man gibt einfach den Schlüssel ein, der vom Beamer projiziert wird und kann gleich auf die eigenen Bilder, Videos,… zugreifen und zeigen. Unterstützt wird auch ein direkter Download der notwendigen App per QR Code.

Was ich als toll empfinde, ist die Tatsache, dass man das Gerät ohne Kabel und Strom (eingebaute wiederaufladbare Batterie!) bis zu 2 Stunden betreiben kann.

Die Farben kommen selbst auf einer weißen Wand gut zur Geltung, ebenso die integrierten Lautsprecher genügen eigentlich voll auf, um den Ton in einem mittelgroßen Raum von 30 Quadratmetern hörbar zu machen, selbst wenn ein wenig gesprochen wird.

Die Lebensdauer des Beamers ist wirklich beeindruckend. Es wird eine Lebensdauer von bis zu 20.000 Stunden pronostiziert.

Der Beamer dürfte gut verarbeitet sein, ich erkannte nicht wirklich grobe Fehler am Gehäuse, an der Bedienung oder an der Software bis auf die kleinen Gummistandbeine bzw. für die Linsenkorrektur, die ein wenig Fingerspitzengefühl benötigt, ja und die mitgelieferte Batterie in der Fernbedienung dürfte vielleicht nicht die passende sein, da die Fernbedienung nicht richtig funktioniert, das muss ich mir allerdings noch genauer ansehen.

Super finde ich auch die Quellen: AV Eingang, HDMI, VGA, USB und MicroCards.

Was spricht gegen den Microbeamer?

Ja doch auch die Lumen. Ein wenig heller könnte er schon sein bei Tageslicht.

Die WLAN Funktion bietet leider noch kein ruckel freies Bild bei Videos oder Bildschirmübertragungen, wobei ich nicht wirklich weiß, ob es an der Hardware oder an der Software liegt oder an den Wänden. Die Software kann man ja durch zukünftige Downloads bzw. Firmware Updates noch verbessern. So bleibt abzuwarten was sich hier noch alles für den kleinen Beamer tut.

Leider gibt es auch keine Trapezkorrektur, dadurch sollte man den Beamer immer gut aufstellen können. Rück- und Deckenprojektionen sind aber möglich.

Der Beamer bietet auch ein Abspielen von Videos oder Bildern von direkt USB Sticks und/oder MicroCards. Aber Achtung! Nicht jedes Format wird hier unterstützt und auch nicht jeder USB Stick erkannt (meiner mit einer Größe von 128 Gibabyte wurde nicht erkannt vom Betriebssystem, obwohl es geschrieben steht, dass es bis zu 128 Gigabyte geht), so muss man dann doch hin und wieder zu einer Quelle greifen, die ein System hat, dass „alles“ abspielen und den Beamer einspeisen kann.

Präsentationen vom Smartphone aus sind ein wenig gewöhnungsbedürftig, so ist doch auch noch ein Drehen des Smartphones (Auflösung der Bilder) bzw. ein Zoomen notwendig.

Anbei auch eine Produktvorführung auf der IFA 2013 in Berlin.

Es bleibt auch abzuwarten, wieweit die Software verbessert wird in Zukunft.
Quellen: Aiptek.de, PocketCinema V150W auf amazon

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