Unternehmerisches Denken


Sie sind eine Unternehmerin, ein Unternehmer? Oder Sie wollen unternehmerisch werden? Oder Sie haben einfach nur Lust, mal über unternehmerisches Denken zu lesen? Vor Kurzem fragte ich mich wiederholt, welche Komponenten für eine Unternehmung gut und wichtig sind, anbei möchte ich meine Ergebnisse mit Ihnen teilen:

Man selbst bzw. das Team
Meiner Meinung nach steht der Mensch, der Ideengeber in einer Unternehmung im Vordergrund, ohne überbewerten zu wollen, aber auch das Team. Es ist nicht immer einfach, Mitmenschen für eine Unternehmung zu gewinnen, aber wenn es um eine gute Sache geht, formuliert sich meistens schnell mal eine Gruppe, die diese Unternehmung gut heißt. Aus einer Gruppe ein Team zu formulieren ist nicht immer leicht. Worin unterscheidet sich nun eine Gruppe von einem Team? Eine Gruppe ist eine Menge an Personen. Ein Team ist eine Menge an Personen mit einem oder mehreren Zielen. Ziele sollten so gut als möglich positiv formuliert sein und eine Grundmotivation im Team erwecken. Stellen Sie sich doch mal die Frage: Wer oder was haucht meiner Unternehmung mehr „Teamgeist“ ein?

Die Idee
Der oder die Grundgedanken, die Sie zur Unternehmung hatten bzw. haben. Was eine Idee ist, wie sie mehr Kraft für Ihre Idee entwickeln können, habe ich hier, in folgendem Artikel, mehr Kraft für Ihre Idee, geschrieben.

Das Geld
Geld ist nicht Alles, aber viel. Mit Geld ist ein Einkauf von Ressourcen leichter möglich, mit Geld kann man auch MitarbeiterInnen bezahlen. Ich weiss nicht wie es Ihnen geht, aber man kann beruflich zum Beispiel meiner Meinung nicht ein „Paulus“ sein, wenn man privat ein „Saulus“ ist. Seien sie geradlinig! Seien Sie standhaft mit Ihren Werten. Stehen Sie zu sich und zu Ihrer Unternehmung. Beleuchten Sie sich mal, wie Sie mit Geld umgehen. Geben Sie mehr aus, als Sie einnehmen? Bzw. nehmen Sie mehr ein, als Sie ausgeben? Sprich können Sie sparsam sein? Und das auch über einen längeren Zeitraum? Eine Unternehmung wächst. Bedenken Sie das, und das was im Kleinen ist, wird auch meistens im Großen sein und kann sich dann stärker auswirken! Finden Sie einen guten Umgang mit Ihrem Geld, aber auch mit Ihren Ressourcen (Punkt siehe weiter unten im Text). Bescheidenheit ist eine Tugend, viele Unternehmer und CEOs leben genau diese Tugend schon vor. Ich möchte nicht sagen, dass Bescheidenheit ein Allheilmittel ist, doch auch ich habe herausgefunden, dass es sehr viele Vorteile mit Bescheidenheit gibt. Ja und nun noch ein paar Worte zum unternehmerischen Risikio. Seien Sie kein „Geizkragen“. Hin und wieder muss man investieren, ja vielleicht sogar über sich hinauswachsen, bedenken Sie immer, dass Sie das nicht nur in Form von Geld machen müssen! Es gibt immer auch andere Mittel und Wege. Versuchen Sie Ihre „Scheuklappen“, sofern Sie welche haben, zu überwinden bzw. überlassen Sie gewisse Kompetenzfelder anderen, die Profis in diesem Gebiet sind.

Die Zeit
Wir haben alle eine begrenzte Zeit von 24 Stunden am Tag, um zu arbeiten, sich auszuruhen und in der wir uns auch vermehrt um Mitmenschen kümmern können. Haben Sie Mut, die Dinge anzupacken, Aller Anfang ist schwer, es wird aber für gewöhnlich leichter mit der Übung und auch meisterhafter!

Die Ressourcen (Materielles – Immaterielles)
Sie glauben gar nicht, wie reich Sie sind! Ja, ich finde jeder Mensch hat Erfahrungsschätze, Werte, die er sich aufgebaut und/oder erlernt bzw. bekommen hat. Jeder Mensch hat auch Gaben, die es für sich zu heben gilt. Aber es gibt auch Materielles. Unter Materiellem verstehe ich zum Beispiel Immobilien und/oder Autos und/oder Bücher zum Beispiel. Machen Sie sich eine Liste, was Sie an Materiellem so alles haben bzw. aufbauen wollen, dass Sie in Ihre Unternehmung miteinfließen lassen können und auch lassen wollen.

Der oder die Partner
Viele Unternehmer starten alleine, ich möchte folgende Zeilen, aber jenen widmen, die sich für eine unternehmerische Partnerschaft aussprechen und auf der Suche nach einem Partner sind. Einen richtig guten Partner zu finden ist nicht leicht, es sei denn, die Idee wird von zwei oder mehreren Personen „getragen“. Prüfen Sie sich partnerschaftlich. Es hat wenig Sinn, wenn Sie sich in Überzeugungsarbeit zu sehr verstricken. Sie wollen ja auch einen gepflegten freien Willen, also sollten Sie auch Ihren Partner / Ihre Partner demnentsprechend gut behandeln. Glauben Sie mir, es ist viel sinnvoller einen Partner zu finden, der voll und freien Willens bei der Sache ist, als Halbherzigkeit oder eben „überzeugt“. Das ist halt meine Meinung. Man sagt auch in unternehmerischer Sichtweise, man ist auf „Brautschau“. In etwa ist es so, denke ich. Niemand kann Alles. Leben Sie jenes vor, dass Sie sich auch wünschen von Ihrem Partner und kommunizieren Sie das auch. Zu einander stehen ist sehr wichtig. Für mich ist halt das Fundament für eine gute Partnerschaft, Beziehung und/oder Ehe, eben die Freundschaft. Die ist eigentlich immer die Basis, und sollte gehegt und gepflegt werden. Ich kann Ihnen an dieser Stelle auch meinen Artikel: „Was ist Freundschaft?“ anbieten und wünsche Ihnen viel Spass beim Lesen.

Das Fundament
Fundamentarbeit ist wichtig! Verweilen Sie am Fundament solange, wie Sie es für richtig halten. Hören Sie auf Ihren Verstand und auf Ihr Gefühl. Natürlich ist es oft sinnvoll, Expertenwissen bzw. gute Produkte von Herstellern zuzukaufen, bevor man lange darüber nachdenkt. Aber wie schon Konfuzius sagt: Es gibt drei Wege zu handeln: Der eine ist selbst nachzudenken, dies ist der edelste Weg, der einfachere ist, es nachzumachen und im Zitat spricht er von Bitterkeit beim dritten Weg, nämlich durch Erfahrung. Wobei ich sagen möchte, dass Erfahrung nicht immer bitter sein muss. An dieser Stelle: Kennen Sie noch einen weiteren Weg zu handeln?

Je „höher“ Sie bauen wollen, desto mehr Fundamentarbeit wird wohl oder übel wichtig werden. Wie schon geschrieben, nehmen Sie sich Zeit, am Fundament, sprich am Leitbild, an der Idee zu feilen, sie gut auszudenken, ihr eine gute Form zu geben. Was ist da gut für Sie? Ist das auch für andere gut? Wichtig ist nur, verzetteln Sie sich nicht und schauen Sie drauf, dass Sie eine gute Ballance schaffen, zwischen jener Zeit, die Sie in die Fundamentarbeit investieren bzw. anderwertig einsetzen.

Neuland in Sicht?
Neuland kennt ein jeder, denn wir waren doch alle mal Kinder. Wir experimentierten, wir tasteten uns voran, wir wuchsen zu Erwachsenen heran. Wissen Sie noch, was ich Ihnen oben geschrieben habe, in Bezug auf, „hin und wieder muss man als Unternehmer Risiko tragen bzw. über sich hinauswachsen“?, nun bin ich bei dem Punkt angelangt, wo ich genau jene Sachlage ein wenig mehr beleuchten möchte. Zuallererst: Sichern Sie Ihre Unternehmung so gut als möglich. Das werden Ihnen Ihre Kunden und Mitarbeiter vielleicht mal danken. Zu jedem Schritt auf Neuland bedarf es Pioniergeist und vor allem Mut. Ich für meinen Teil, bin mehr ein Pionier als ein Siedler. Ein Siedler erhält eher, pflegt die Dinge und hegt sie, aber auch hier übe ich mich schon seit längerem darin. Ich bin eigentlich der klassische Projektmensch gewesen. Projekte gefallen mir. Ich komme, baue auf, feier mit Ihnen, wenn wir Gutes vollbracht haben, und bin dann meistens schon beim nächsten Start dabei. Ich würde sagen, ich bin ein guter Starter, ein Pionier. Üben Sie sich in Starts, so bleiben Sie pionierhaft. Einen Garant im Leben habe ich zwar noch nicht gesehen, aber wie man so schön sagt: Übung macht den Meister. So hat eben jeder Mensch seine Stärken, Gaben und Schwächen.

Spezialisierung und Generalisierung
Ganz klar haben die meisten von uns eine Spezialisierung. Das hat unser System so an sich, dass wir uns optimiert haben, jeder nach seinen Neigungen und Fähigkeiten. Aber neben der Spezialisierung gibt es eben auch die Generalisierung. Ich finde eine Unternehmerin, ein Unternehmer sollte beides können. Einerseits das eigene Spezialgebiet haben, aber auch generelle Sichtweisen an den Tag legen können. Unternehmertum hat viel mit Koordination, mit Management, mit guter Führung zu tun. Das sollte man auch leben können. Wie gut können Sie sich beherrschen? Sind Sie beherrscht? Ich finde im Unternehmertum beginnt sehr vieles mit Beherrschung. Wie gut können Sie das für sich selber? Wie gut können Sie das in der Gruppe? Was ist Führung für Sie? Wie gut können Sie sich führen? Alleine? In der Gruppe? Im Team? Wie gut sind Sie im Umgang mit dem schwächsten Glied in der Kette? Sind Sie liebevoll, aber auch pflichtbewusst und ambitioniert? Management ist eine Sache, so finde ich, da wächst man am besten gesund rein. Alles was mit Gewalt erzwungen wurde, kann nur mit Gewalt gehalten werden, sagt Gandhi. Und da möchte ich ihm Recht geben. Nehmen Sie sich Zeit zu reifen und wachsen.

Die Zwei Seiten einer Unternehmung aus finanzieller Sicht und aus der projektbezogenen Sichtweise.
Im Prinzip haben wir bei jeder Unternehmung zwei Seiten: Die Einnahmen- und Ausgabenseite. Aus Projektsicht sieht es so aus, dass es ein Initialprojekt oder mehrere Initialprojekte und eine Erhaltungs, Pflege und Wartungsphase gibt. Wie man Projekte abwickeln kann, habe ich bereits in einem weiteren Artikel geschrieben, den Sie unter Projektmanagement einfach gehalten – DPS abrufen können. Vielleicht noch die kleine, aber wichtige Anmerkung aus dem Artikel hier gleich nochmal: Bitte bedenken Sie, wieviel Sie „heben“ wollen und auch können.

Ich freue mich auch hier über Anregungen, Lob und konstruktive Kritik.

Liebe Grüße Thomas Winterbacher, Buchautor

Prüfet Alles und das Gute behaltet.

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